Kammermusik, Klassik

HAYDN, MOZART UND BEETHOVEN - Kammerorchester Arpeggione Hohenems

Evang.-ref. Kirche Uster, Uster

Haydn, Mozart und Beethoven prägten Wien und beeinflussten sich gegenseitig. Das Programm vereint Mozarts frühe Serenade, dramatische Konzertarien und Beethovens lebensfrohe 2. Sinfonie.

Haydn, Mozart und Beethoven prägten alle auf ihre ganz persönliche Weise das Musikleben in Wien. Sie kannten sich und beeinflussten sich gegenseitig. Haydn war Mozarts Freund und Beethovens Lehrer.

Unser Programm mit den drei grossen Komponisten der Wiener Klassik beginnt mit dem dreizehnjährigen Mozart. Seine Kassation in G-Dur KV 63 war ein Auftragswerk der Studentenschaft in Salzburg und wurde als sogenannte «Finalmusik» zum Abschluss des Studienjahres 1769 zu Ehren des Erzbischofs und der Professoren als heitere Serenade unter freiem Himmel musiziert.

Joseph Haydn erhielt 1790 die generöse Einladung von Johann Peter Salomon, in London seine Sinfonien mit grossem Orchester aufführen zu lassen. Die Engländer waren begeistert und mit dieser Reise verbreitete sich sein Ruhm europaweit. 1795 weilte er zum zweiten Mal in London und neben neuen Sinfonien erklang auch eine grossartige Konzertarie, die „Scena di Berenice“, geschrieben für die damals umjubelte Koloratursopranistin Brigida Banti Giorgi. Berenice, als Braut bestimmt für den König Antigonos in Thessaloniki, verliebt sich in seinen Sohn Demetrios. Der Konflikt ist vorgegeben und mit höchster Dramatik bangt die Braut um ihren Geliebten. Haydn hat die Gefühle der verzweifelten Berenice in hochdramatischer Musik notiert, die uns unmittelbar packt.

Auch in der Konzertarie KV 418 von W. A. Mozart geht es um Liebe, um unerfüllte Liebe. Ursprünglich wurde diese Musik als Einlagestück in der heute vergessenen Oper «Il curioso indiscreto» von Pasquale Anfossi komponiert. Die höchst brillante Arie hat Mozart 1783 für seine Schwägerin, die Sopranistin Aloysia Weber geschrieben. Wie einfühlsam Mozart die Töne gesetzt hat, zeigt auch die solistisch geführte Oboe, welche in einen feinen Dialog mit der Sängerin tritt.

Ludwig van Beethovens zweite Sinfonie in D-Dur sprüht vor Energie und Optimismus. Obwohl ihm sein fortschreitender Hörverlust schmerzlich bewusst war, drängte es ihn, zu komponieren, was er in sich hörte. Ihm gelang eine höchst lebensfreudige Sinfonie, voller Witz und unerwarteter Wendungen, welche die damaligen Hörer an der Uraufführung 1803 begeisterte und überraschte.

Die Jahrhunderte überdauernde Frische dieser Werke ist bewundernswert und schlicht begeisternd.

Programm:
Antonio Rosetti (1750 – 1792)
Konzert für 2 Hörner Es-Dur RWV C 56 (17)

Wolfgang Amadeus Mozart (1756 - 1791)
«Vorrei spiegarvi, oh Dio!» KV 418 (1783)

Ludwig van Beethoven (1770 - 1827)
2. Sinfonie D-dur op. 36 (1802)
Adagio molto - Allegro con brio
Larghetto
Scherzo: Allegro
Allegro molto

Sopran: Olga Dyadiv / Leitung: Werner Bärtschi

Datum

22.3.2026   17:00 - 19:00 Uhr

Türöffnung: 16.00 Uhr

Preis

CHF 80.00 / 60.00 / 40.00

Vorverkauf

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Kategorie

  • Kammermusik
  • Klassik

Zielgruppe

  • Offen für alle

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