Stationen
Stationen

Kunst

Kulturmärz – Eine Kunstwoche für Schülerinnen und Schüler im Zeughaus

Während der ersten Kulturmärz-Woche auf dem Zeughausareal erforschten Schülerinnen und Schüler aus den Ustermer Primar- und Sekundarschulen das Thema Wasser mit unterschiedlichen Sinnen: der Stimme, dem Körper und den Händen. Sie tanzten, schraubten, sägten und texteten, begleitet von professionellen Kulturschaffenden.

In der Kulturwoche verarbeiteten die rund 500 Teilnehmenden ganze zwei Kilometer Dachlatten zu Holzkonstruktionen, übten unzählige Tanzschritte und liessen ebensoviele Sätze und Wörter erklingen.

Die entstandenen Werke sowie weitere Beiträge aus den Schulen wurden am Samstag, 19. März 2022 in einer Ausstellung der Öffentlichkeit gezeigt. Stadtpräsidentin Barbara Thalmann eröffnete die Vernissage vor dem zahlreich erschienenen Publikum.

Barbara Stengl, die für die künstlerischen Inhalte des Kulturmärz verantwortlich ist und gemeinsam mit Catherine Malek-Mansour den Workshop Sprechen & Stimme leitete, gibt im Interview Einblick in das Projekt.

Barbara Stengl, weshalb ist Kunstvermittlung in der Schule wichtig?

Kunst in der Schule ist wichtig, weil sie den Kindern und Jugendlichen eine neue Welt eröffnet und ihre Ausdrucksfähigkeit und Fantasie fördert. Die Schülerinnen und Schüler können sich so die Welt mit künstlerischen Mitteln aneignen.

Was war dir besonders wichtig in der Kulturmärzwoche?

Die vielen strahlenden Gesichter und die gute Laune. Es ist schön, in den Workshops zu erleben, wie Schülerinnen und Schüler ihr Selbstkonzept in Frage stellen, Hemmungen und innere Grenzen überwinden.

Welches war dein persönliches Highlight?

Die Vernissage! Als alle Kinder, Jugendlichen, Eltern, Grosseltern, Lehrerinnen, Lehrer, Freundinnen und Freunde versammelt waren und das ganze Kunstwerk, das in der Kulturwoche entstanden ist, in seiner Komplexität sichtbar wurde und sich alle darüber freuten.

Was war die grösste Herausforderung?

Die Kinder davon zu überzeugen, dass sie mehr können, als sie glauben - und vor allem die Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe wieder zum Spielen zu verführen. Auch, im Moment präsent zu sein und wahrzunehmen, was die Gruppe und die Einzelnen brauchen. Zudem war es relativ kalt im Raum, wo der Workshop stattfand.

Was wünschst du dir für die Zukunft des Projekts?

Ich wünsche mir, dass das Projekt weitergeht, der Enthusiasmus, die Freude, die Begeisterung und die hohe Qualität erhalten bleiben und weiterwachsen.

Autor

Kulturblog Uster

Kategorie

  • Kunst

Publiziert am

19.03.2022

Webcode

www.uster-agenda.ch/YMxdHp